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Der Videokonvertierungsdienst

Einführung

Das vom Aufzeichnungsrechner erzeugte MPEG2-Video hat zwar eine ansprechende Qualität und läßt sich gut über DVD vertreiben, aber zur Wiedergabe des Videos über das Internet ist es wegen seiner Dateigröße nicht geeignet.
Für die Distribution über das Internet sind andere Formate mit weitaus geringerer Dateigröße, die sich möglicherweise auch streamen lassen besser geeignet.

Je nach Anwendungsgebiet und Art der Aufzeichnung werden vielleicht auch noch ganz andere Audio- oder Videoformate benötigt. So kann es durchaus sein, dass eine Vorlesung auch alleine durch den Ton verständlich ist und so vielleicht eine MP3-Datei, die auch auf einem mobilen MP3-Player unterwegs gehört werden kann, völlig ausreichend ist.

In anderen Fällen mag es für die Zuschauer interessanter sein sich die Videos als Podcast herrunterladen zu können, so dass man ein H.264 codiertes Video mit AAC-Audio erstellen möchte.

Für den virtPresenter wird aber das FLV-Format (Flash Video) genutzt. Durch dieses Format ist es möglichen einen Player zu schreiben der über Flash im Browser abläuft.

Bei der Aufbereitung der Daten für die Präsentation im virtPresenter-Player ist die Videokonvertierung sicherlich der langsammste Punkt in der Produktionskette. Die Konvertierung eines 90-minütigen Videos ins FLV-Format dauert ca. 60 Minuten. Die Aufzeichnung kann danach aber fast sofort für die Zuschauer bereitgestellt werden, sofern sie nicht noch optional vom Dozenten freigegeben werden muss.

Die Technik

Der Videokonvertierungsdienst besteht aus einigen Shell- und XSLT-Skripten. Für die eigentliche Arbeit des Video-Konvertierens wird das vor allem das Programm ffmpeg genutzt. Aber auch einige andere kleine Tools sind für Formatspezifische Anpassungen mit eingebunden.

Der Dienst holt die benötigten Videos über FTP und kopiert die Daten, wenn dies gewünscht ist auch per FTP auf den angegebenen Streaming- oder Web-Server.

Der Dienst läuft auf einem Linux Rechner. Wir nutzen auch hier Fedora (Core 6), weil dafür die meisten Pakete schon in verschiedenen Repositories verfügbar sind. Bei Bedarf kann der Dienst auch auf dem Aufzeichnungsrechner installiert werden, was aber nicht unbedingt zu empfehlen ist.