Die virtPresenter-Software wird von uns nicht mehr aktiv weiterentwickelt! Statt dessen nutzen wir unsere Entwicklungs-Ressourcen für das Opencast Matterhorn Projekt in dem viele Erfahrungen von virtPresenter eingebracht werden.
Administration des Powerpoint Listeners
Konfiguration des Systems
Für jede Aufzeichnungsreihe muss der Powerpoint Listener vorab von einem Administartor des virtPresenter kurz konfiguriert werden. Für jede Aufzeichnungsreihe muss ein eigener Listener erstellt werden, weil über die Konfiguration des Listeners die Aufzeichnungen später einander zugeordnet werden.
Es müssen vorab Einstellungen an der config.xml vorgenommen werden. Ein Beispiel für eine config.xml:
<root> <video-ip>192.168.0.1</video-ip> <video-port>2222</video-port> <convert-ip>192.168.0.2</convert-ip> <convert-port>1997</convert-port> <generator-ip>192.168.0.3</generator-ip> <generator-port>1989</generator-port> <seminar-id>nursozumtesten</seminar-id> <semester>SS2000</semester> <dozent>Prof. Mustermann</dozent> <rz-kennung>amusterm</rz-kennung> <titel>Veranstaltung XY</titel> <wait>10000</wait> <duration>180</duration> <minimum>2000</minimum> <mouse-tracking>true</mouse-tracking> <mouse-poll>1000</mouse-poll> <mouse-track>250</mouse-track> <screen-tracking>true</screen-tracking> <screen-poll>2500</screen-poll> <screen-track>250</screen-track> <debugmode>true</debugmode> <e-mail enable="False">amusterm@virtpresenter.org</e-mail> </root>
Eine kurze Erklärung der Konfigurations-Optionen
Die hier von Benutzer eingegebenen Daten müssen leider US-ASCII sein! Umlaute und zahlreiche Sonderzeichen können leider zu Fehlern führen. Die Konfiguration läßt sich dann leider vom Listener nicht öffnen.
<video-ip>
Gibt den Standard-Video-Aufzeichnungsrechner an. Dieser Wert kann bei Bedarf auch im eigentlichen Programm noch vom Benutzer geändert werden.<video-port>
Der Port auf dem ein Videoaufzeichnungsrechner erreicht werden kann. Sollte für alle Aufzeichnungsrechner in der Installation gleich sein.<convert-ip>
Die IP-Adresse des Verwalters. Die missverständliche Bezeichnung hat historische Gründe. Ursprünglich wurde hier nur die Videokonvertierung angesprochen.<convert-port>
Der Port auf dem der Verwalter vom Listener angesprochen werden kann.<generator-ip>
Die IP-Adresse des Folienkonvertierungsservers.<generator-port>
Der Port auf dem ein Videoaufzeichnungsrechner erreicht werden kann. Sollte für alle Aufzeichnungsrechner in der Installation gleich sein.<seminar-id>
Eine eindeutige ID für eine Aufzeichnungsreihe. Die Aufzeichnungen werden über den hier angegeben Wert später gruppiert. Um eine eindeutige ID zu erhalten sollte man auf simple Begriffe wie "Test" an dieser Stelle verzichten und möglicherweise eine von einem anderen System für die Veranstaltung gewählte ID verwenden. So bietet es sich z.B. an die StudIP-Seminar-ID hier zu vernwenden.
Da die ID aber auch in der URL aber auch in der IP der Aufzeichnung angegeben werden muss, wäre bei Aufzeichnungen die man verlinken will hingegen eine von Menschen lesbare URL empfehlenswert wie InformatikA2007.
Die ID darf keine Sonderzeichen oder Leerzeichen enthalten!<semester>
Angabe darüber in welchen Semester die Aufzeichnung stattfindet. Dieser Wert ist aber eher aus historischen Gründen noch in der Konfiguration.<dozent>
Voreingestellter Name des Dozenten. Kann später vom Benutzer noch verändert werden.<rz-kennung>
Eindeutige Kurzkennung des Dozenten. Darf nur aus einem Wort bestehen und keine Sonderzeichen oder Umlaute enthalten. Dient zur eindeutigen Kennzeichnung der Videos und Metadatenordner, da sie den Dateinamen vorangestellt wird.<titel>
Voreingestellter Titel der Veranstaltung, dann vom Benutzer später noch geändert werden.<wait>
Wartezeit, die nach dem drücken des "Start"-Buttons abgewartet werden soll, bis der Aufzeichnungsrechner auch wirklich das Start-Signal geschickt bekommen soll. Dies ist teilweise wegen der Windows-Firewall notwendig.<duration>
Maximale Aufnahmedauer in Minuten.<minimum>
Minimale Anzeigedauer einer Powerpointfolie in Millisekunden. Dies soll ein wenig ausfiltern, das wenn man schnell ein paar Folien durchblättert, nicht sofort für jeder Folien eine Kapitelmarke gesetzt wird.<mouse-tracking>
Sollen Die Mausbewegungen, wenn diese sichtbar ist über dem Powerpoint, protokolliert werden.<mouse-poll>
Wie oft soll überprüft werden, ob der Mauszeiger gerade sichtbar ist, in Millisekunden.<mouse-track>
Wie oft sollen, wenn die Maus sichtbar ist die Änderungen der Mausposition gespeichert werden, in Millisekunden.<screen-tracking>
Überprüft, ob der Powerpoint-Vollbildmodus aktiviert ist oder nicht.<screen-poll>
Wie oft soll überprüft werden, ob Powerpoint im Vollbildmodus ist, in Millisekunden.<screen-track>
Wie oft soll, wenn Powerpoint nicht im Vollbildmodus ist geprüft werden, ob es nicht doch wieder zurück im Vollbildmodus ist, in Millisekunden.<debugmode>
Gibt, wenn aktiviert weitere Debug-Informationen aus.<e-mail enable="False">
Emailbenachrichtigung (derzeit noch nicht vollständig Programmiert). Wenn enabled gauf True gesetzt wird, soll eine Nachricht an die angegebene Emailadresse gesendet werden, sobald es einen Fehler gab oder die Aufzeichnung online ist.
Fehlerbehebung
Für den Fall, dass eine Aufzeichnung nicht problemlos beendet werden konnte (oder im Fall des Offline Modus) müssen die Daten noch per Hand umkopiert werden.
Manuelles Beenden der Videoaufzeichnung
Für den Fall das die Video-Aufzeichnung beendet werden konnte, sollte man diese manuell beenden! Dazu muss man einen Telnet Client öffnen (auch unter Windows ist das ein Kommandozeilen-Befehl den man in der Eingabeaufforderung eingibt):
Wir nehmen für das Beispiel mal an das der Aufnahmerechner die IP 192.168.0.1 hat und auf den Standard-Port 2222 läuft und das Passwort secret hat.
Dann bitte folgende Eingaben machen:
telnet 192.168.0.1 2222 auth secret stop quit
Manuelles Einspielen der Daten
Im Programm-Verzeichnis des virtPresenter befinden sich in Verzeichnis "log" die Daten die der virtPresenter anlegt. Diese sind für die jeweiligen Aufzeichnungen in einem Ordner mit dem Datum und der Uhrzeit des Aufzeichnungsbeginns gespeichert.
Das entsprechende Verzeichnis sollte nun auf den FTP-Server des Powerpoint-Konverter-Servers in das Queue Verzeichnis des Powerpoint-Konverters kopiert werden und einen eindeutigen Namen für das Verzeichnis erhalten (Normalerweise rz-kennung vorweg und die IP-Adresse des Aufzeichnenden Rechner hinter den Datums und Uhrzeitstring). Der eindeutige Name sollte möglichst dem des Videos auf dem Videoaufzeichnungsrechner entsprechen.
Danach muss der Powerpoint-Konvertierungsdienst noch einmal manuell aufgerufen werden. Dies funktioniert wieder über Telnet (s.o.). Wir gehen für das folgende Beispiel davon aus, dass der Powerpointlistener noch immer auf dem Standardport 1989 läuft und der Rechner auf dem der Dienst läuft die IP Adresse 192.168.0.2 hat. Als Ordnernamen nehmen wir "demo_2008_02_21__14_30_31" an.
telnet 192.168.0.2 1989 test demo_2008_02_21__14_30_31
Das man keine Rückmeldung von Server erhält ist normal die Telnetverbindung wird einfach beendet.
Manuelles Starten der Videokonvertierung
Um das Video automatisch passend zu schneiden bedarf es einiger weiterer Daten. Wie der Videolänge, des Aufzeichnungsrechners und der Dateinamens usw. Praktischerweise liegen diese Daten mit etwas Glück noch im log-Verzeichnis der Aufzeichnung (hängt davon ab, wann das Problem bei der Aufzeichnung aufgetreten ist).
In der Datei "temp_cut_info.log" ist der String den man an den Verwalter schicken muss. Wenn wir nun davon ausgehen, dass der Verwalter die IP 192.168.0.3 hat und noch immer auf dem Port 1997 läuft wäre also folgendes aufzurufen:
telnet 192.168.0.3 1997 test|demo_2008_02_21__14_30_31.mpg|192.168.0.1|192.168.0.2|52984|10000|ende
Auch hier gibt es wieder keine Rückmeldung vom Server, sondern die Verbindung wird einfach abgebaut.
Falls die Datei nicht vorliegt, müssen die Werte von Hand nachgereicht werden:
test und ende gehören um Protokoll und müssen am Anfang und am Ende stehen. Die einzelnen Werte sind durch | getrennt.
Als zweites folgt der Dateiname der MPEG-Videos auf dem Aufzeichnungsrechner. Danach die IP, des Aufzeichnungsrechners (Benutzer und Passwörter für die Server sind in der zentralen Datenbank gepeichert, bzw. dem Verwalter bekannt), die IP der Powerpoint-Konverters, die Gesamtlänge der Aufzeichnung in Millisekunden und die Verzögerung beim Start.

